Wie neue Wege gelingen

Nun ist es mal wieder soweit. Das alte Jahr ist fast geschafft, das neue klopft an. Was wartet wohl hinter der Tür 2020?
Nicht nur dass das alte Jahr vergeht, ein neues Jahrzehnt beginnt. Schon Pläne geschmiedet?

Langfristige Entscheidungen

Wir alle haben Träume und Vorstellungen, was wir die nächsten 10/15/20 Jahre in etwa erreichen wollen. Auch wenn diese Ideen noch vage sind, so sind sie doch schon in ihren Umrissen erkennbar.

Ich denke, die nächste Zeit wird für uns alle arbeitsintensiv. Gerade wenn wir nicht diesem „0815 Job – um Geld zu verdienen“ ewig nachgehen wollen, sondern uns ganz unseren ureigensten Wünschen stellen. (Warum wir uns noch zurückhalten, könnte am UmZu-Paradoxon liegen)

Das bedeutet für uns, konsequentes Dranbleiben. Auch wenn uns dabei so manches Mal der Schweiß vor Erschöpfung aus allen Poren ringt, so ist es doch ein süßes Schwitzen, denn es dient ganz unserer ureigenen Sache.

Wie bleiben wir bei unserer Wahl?

Egal was wir tun wollen: eine Outdoor-Ausbildung absolvieren, die Gebärdensprache lernen, selbstständiger Podcaster werden, dass alles sind keine 9to5 Entscheidungen, sondern entsprechen wohl einem ganz eigenen Herzenswunsch (Wichtig ist Die Wahl des eigenen Herzensweg zu treffen)

Falls du noch Hin- und hergerissen bist, dann frage dich, was dich abhält? Ist es die Zeit, die Energie, die Motivation? Dann sei ehrlich zu dir und schau dich um, welcher Schweinehund dich dran hindert, wirklich deine Träume zu leben.

Ist es die Angst vor dem Scheitern? Ist es die Bequemlichkeit, abends doch nochmal 30 Minuten ins Lernen zu investieren? Ist es der Genuss und die zwei Gläser Wein, die deine Sinne betäuben. Von was kannst du dich wirklich nicht lösen? Und was ist eher Ablenkung und lediglich als Wohlgenuss getarnt?

Was würdest du 2030 sagen?

Springen wir einmal zum nächsten Jahrzehnt und gehen davon aus, dass du 2020 den Grundstein für deine Träume gelegt hast.

Wie fühlt sich das an?

Bist du Stolz, trotz Schweiß, manches mal Erschöpfung, vielleicht auch Tränen und Frustration, trotz alledem nicht aufgegeben zu haben und stattdessen Dinge losließt, die dich von deinen Träumen eher abrückten.

Stell dir vor, dass du 2030 genau das erreicht hast, was du dir 2020 vornahmst. Das Einzige was du tun musstest, war dranbleiben. Denn du sollst nicht Dinge richtig tun, du musst die richtigen Dinge tun, um dein Leben wirklich nach deinen Vorstellungen zu gestalten. (Eine Möglichkeit wäre durch Absolute Hingabe )

Wie können wir unsere Ziele erreichen?

Wir alle haben Pläne und zielen darauf ab, im Grunde frei zu sein. Wir möchten frei in unseren Entscheidungen sein, wir möchten die Wahl haben, was wir mit unserer Zeit anfangen. Wir möchten das genießen, was wir tun und am liebsten dafür großzügig entlohnt werden. Wir möchten persönlich frei sein.

Simone de Beauvoir war der Meinung, so lange ich meine Freiheit beanspruche, beanspruche ich auch immer die Freiheit des anderen. Weiter gedacht kann man sagen, dass ich nur in einer freien Gesellschaft frei sein kann (mehr dazu im neuen Buch: Freiheit und die Angst davor, welches im Frühjahr 2020 erscheint).

Wir brauchen uns gegenseitig, um das Leben lebenswert gestalten zu können.
Zwar kann jeder von uns auf einem egoistischen Selbsterfahrungstrip ziemlich weit nach vorne preschen, aber was dann? Dann steht er oder sie allein dort, alle abgehängt und überholt und ein einsamer, kalter Wind weht. Ist das Freiheit? Soll das glücklich machen? Wohl kaum.

Ein afrikanisches Sprichwort sagt: If you want to go fast, go alone. If you want to go far, go together.

Wie möchten wir das neue Jahrzehnt gestalten?

Wir sollten uns zusammen schließen. Wir alle haben Pläne, Hoffnungen, Träume und Wünsche. Warum diese nicht zusammen leben. Jeder hat etwas Besonderes, wessen Beitrag für alle lohnt.

Indem wir alle ein Stück geben, können wir ein schönes Ganzes schaffen. Wir könnten uns zusammen tun und uns in Projekten ausprobieren. Wir sollten alle Ablenkungen und Süchte hinter uns lassen und das Leben in seinen Möglichkeiten leben.

Freisein heißt Verantwortung übernehmen!

Wirkliche Freiheit beginnt da, wo wir die volle Verantwortung für unser Handeln übernehmen. Keine Ausreden mehr, keine Ausflüchte, nur absolute Hingabe an das eigene Tun.

Erst wenn wir absolut die Umstände unseres Lebens akzeptieren, können wir uns davon lösen und Verantwortung für unseren weiteren Weg tragen. Mit anderen sind wir dann dazu berechtigt ein freies Leben in unserer gewählten Gemeinschaft zu leben und für uns und unsere Mitmenschen für diese Freiheit einzustehen.

Lasst uns darum Verantwortung für unsere Träume übernehmen und vielleicht entstehen ja die ein oder anderen Co-Dream-Projekte. (Für mehr Inspiration schau hier: Die Stimmingkeit in Anderen)

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