Verlaufen

Die Wahl des eigenen Lebensweges

Manches Mal schauen wir uns um und legen diese Grinse-Maske auf. Es fühlt sich an, als machten wir uns ganz starr. „Nur nicht bewegen“- ist da eine innere Stimme „Alles ist gut, du darfst dich nur nicht rühren“.

Das Glück scheint wie ein Schmetterling, der ganz zart auf unserer Nasenspitze sitzt und gleichzeitig ein Kribbeln auslöst. Ah, upps, bewegt und schon wieder weggeflogen. Nun also wieder ganz still sitzen und nicht aufmucken. Die anderen scheinen es ja auch so zu machen. Warum fühlt es sich bei mir nur so fremd an? Ist dass das Leben? Soll sich so Fülle anfühlen? Bin ich hier wirklich richtig?

Nach einigen Jahren auf der Suche, bin ich selbst gerade an einem Punkt angekommen, an dem ich auf die vergangenen Strecken zurückblicke und mich frage, was ist davon wirklich mein Herzensweg und seit wann habe ich mich eigentlich selbst verlassen? Warum bin ich nicht selbst ein Schmetterling, anstatt ewig zu warten, dass er auf mir Platz nimmt?

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Palermo, Hollywood

Ich beschloss, wieder zurück in die Pension zu gehen und mich etwas auszuruhen, bevor ich zur Fähre fuhr.

Auf dem Weg dorthin, erkannte ich nichts wieder. Die Umgebung schien plötzlich fremd und mir nicht länger vertraut. Mit einem male wusste ich nicht, wo ich mich befand. Die Häuser erschienen anders, als noch Stunden zuvor. Der Verkehrslärm brüllte mir regelrecht entgegen. Alles war zu schnell und hektisch. Mir wurde schwindlig und ich hatte einen unbändigen Durst.

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