Sein

Wie wir die Corona-Auszeit für uns nutzen

Nachdem nun schon seit fast zwei Wochen alles runtergefahren ist, kaum noch Flüge unterwegs sind, das öffentliche Leben ruht, alle Veranstaltungen abgesagt wurden und das Unterwegssein zur Ausnahme wird, haben wir endlich einmal Zeit durchzuatmen.

Die Welt und wir atmen nun frei

Die Luft ist sauberer, die CO2 Werte verbessern sich und die Menschen sind zurückgeworfen zum ganz persönlichen Selbst. In der chinesischen Medizin steht die Lunge stellvertretend für die Trauer. Sie sagt, alles was auf der körperlichen Ebene mit unseren Atemwegen zutun hat, betrifft eine unverarbeitete Trauer in uns.

Es ist sehr spannend, dass die Corona Epidemie unser Leben lahmlegt und uns gleichzeitig Zeit zum Durchatmen gibt. Wir können diese Zeit nutzen, um zu erkennen, was uns lange vom Durchatmen abhielt und welche Trauer wir vielleicht noch still in uns tragen.

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Radikale Akzeptanz

Wir fanden uns alle schon in Lebenssituation wider, die schlicht scheußlich waren. Egal, was wir versuchten, irgendwie scheiterte es permanent an banalen Dingen.
Jede Absicht wird umgedeutet, jede Erklärung missverstanden, unser Tun fehlinterpretiert und all unsere Handlungsversuche zum Teil ignoriert.

Hand auf´s Herz: Manchmal ist der Wurm drin, so sehr wir uns auch winden.

Ein ähnliches Prinzip kennen wir alle im Umgang mit bestimmten Menschen. Egal, wie sehr wir es versuchen, welchen Spielraum wir einräumen, mit welchen guten Absichten wir entgegenkommen, es wird einfach missverstanden.

Mit manchen Menschen schwingen wir auf so unterschiedlichen Frequenzen, dass wir uns vergebens abmühen und nicht im geringsten nähern. (Die Technik der Die Stimmigkeit im Anderen hilft in solchen Situationen sehr gut.)

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Die Wahl des eigenen Lebensweges

Manches Mal schauen wir uns um und legen diese Grinse-Maske auf. Es fühlt sich an, als machten wir uns ganz starr. „Nur nicht bewegen“- ist da eine innere Stimme „Alles ist gut, du darfst dich nur nicht rühren“.

Das Glück scheint wie ein Schmetterling, der ganz zart auf unserer Nasenspitze sitzt und gleichzeitig ein Kribbeln auslöst. Ah, upps, bewegt und schon wieder weggeflogen. Nun also wieder ganz still sitzen und nicht aufmucken. Die anderen scheinen es ja auch so zu machen. Warum fühlt es sich bei mir nur so fremd an? Ist dass das Leben? Soll sich so Fülle anfühlen? Bin ich hier wirklich richtig?

Nach einigen Jahren auf der Suche, bin ich selbst gerade an einem Punkt angekommen, an dem ich auf die vergangenen Strecken zurückblicke und mich frage, was ist davon wirklich mein Herzensweg und seit wann habe ich mich eigentlich selbst verlassen? Warum bin ich nicht selbst ein Schmetterling, anstatt ewig zu warten, dass er auf mir Platz nimmt?

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Die Stille

Hast du jemals eine kleine Goldmünze in die Hand genommen?
Von wem fragst du nun?

Nun, sieh dich doch mal um.
Wer könnte dir eine solche schenken?

„Mein Retter“, „ha, wer soll das sein?“
Das kannst du nur selbst erledigen.

Hast du jemals einen Becher voll mit Glück vergossen?
Wohin sollte es schon fließen, fragst du?

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