existenzielles erleben

Wir werden in die Welt geworfen.

Einfach so.

Wir sind da.

Einfach So.

Niemand hat uns gefragt.

Wir blicken uns um und erkennen das Nichts.

Nichts ist da, was uns bekannt vorkommt.

Nichts ist da, was uns sinnvoll erscheint.

Wie ein weißes Blatt blicken wir auf die Umstände unserer Geworfenheit und beginnen, sie zu füllen.

Wir füllen das NIchts.

Wir füllen es mit Erfahrungen.

Wir bemalen es, durch unsere Erziehung.

Wir werden beschriftet.

Wir werden entwurfen.

Wir sind ein Entwurf, ein erdachtes Unikat.

Wir spielen mit.

Wir erkennen das Nichts und entwerfen uns Selbst.

Warum können wir das?

Weil zunächst Nichts ist.

Erst durch unser Erleben füllen wir unsere Existenz mit Sinn.

Weder unsere Eltern, noch unsere Erziehung, noch unsere Ausbildung können das.

Erst dadurch, dass wir unserem Leben einen eigenen Zweck geben, stiften wir unseren persönlichen Lebenssinn.

Wir übernehmen Verantwortung für uns.

Wir erleben uns.

Wir finden uns und kreieren unsere Existenz.

Wir Fühlen.

Wir Lieben.

Wir ekeln uns.

Wir haben Angst.

Wir sind frei.

Wir sind da.

Wir erleben das Leben existenziell.