Muster Verstehen durch Archetypen

ENGLISH VERSION

Ähnlich wie wir durch Wiederholungszwänge unseren versteckten Verhaltensweisen auf die Spur kommen, so geben uns Muster oft Hinweise zu innerweltlichen Programmen, denen wir blind ausgeliefert sind.

Diese Muster können wir als konditionierte Reflexe bezeichnen (ausführlich kannst du dazu in meinem Buch »Freiheit und die Angst davor« nachlesen), die uns durch Erziehung, Vererbung und Umwelteinflüsse prägen.

Wir können diese Muster aber auch mit C. G. Jung verstehen und betrachten dazu sein Konzept der Archetypen.

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Resolving patterns through archetypes

GERMAN VERSION

Similar to the way we find out about our own hidden behaviors by repetition compulsions, patterns often give us hints to our inner-worldly programs, to which we are partially blindly exposed.

We can call these patterns conditioned reflexes (you can read about them in detail in my book „Freedom and the Fear of it„), which formed us through education, inheritance and environmental influences.

But we can also understand these patterns with C. G. Jung and therefore look at his concept of archetypes.

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Freiheit durch Entscheidungen

Wir wandern durch das Leben. Auf unseren Wegen treffen wir die verschiedensten Menschen, mal bleiben sie länger in unserer Gegenwart, mal verweilen sie nur kurz. Manches Mal sind diese Begegnungen sehr intensiv, manchmal nur oberflächlich.

Doch sie alle tun etwas mit uns. Sie erwecken Gefühle.

Es kann vorkommen, dass Dinge anders laufen, als es sich unser Herz wünschte. Wessen Schuld ist das? Unsere?
Haben wir versagt? Nein!

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Empfindlichkeiten entstehen aus Minderwertigkeiten

Wir alle haben sie: unsere wunden Punkte. Es gibt immer irgendetwas, was uns verletzt. Ob es bewusst oder unbewusst geschieht, wir alle kennen sie, diese kleinen Aussagen, die genau dort hin treffen, wo es weh tut.

Warum? Weil es einen wahren Kern triggert, der vielleicht stimmen könnte?

Warum werden wir wütend, wenn uns etwas nicht passt? Vielleicht weil wir ertappt worden sind?

Warum macht uns etwas traurig, wenn Dinge nicht unseren Erwartungen entsprechen, vielleicht weil es an alten Verletzungen rührt?

Warum sind wir manchmal so kränklich oder nehmen alles persönlich und sind regelrecht zwanghaft, wenn es nicht unserem Willen folgt? Vielleicht weil wir noch in unseren Schatten leben und nie lernten unseren eigenen Wert zu definieren.

Alles was massive Empfindlichkeiten auslöst, hat, garantiert etwas mit uns selbst zu tun. Wir alle kennen das. Etwas was uns nicht loslässt, uns schier wahnsinnig macht, klammernd, unverstanden, flehend, wütend, kontrollierend und sich unberechenbar anfühlt, hat irgend eine Seite unseres Selbst im Griff, die wir nicht im Griff haben.

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Den Umwegen eine Stimme geben

Name: Laura Sattelmair
Alter: 25
Tätigkeit: Sprecherin, Studentin, Journalistin
(Aktueller) Ort: Augstburg

Laura macht Podcast. Sie mag es anderen eine Stimme zu geben. In #sieerzählt einem Kurzgeschichten-Podcast, stellt sie außergewöhnliche SchriftstellerInnen vor. Im #bittewenden Podcast spricht sie über den „Roadtrip zum Erwachsenwerden“, mit seinen Wendungen, Irrungen, Wirrungen, Verlieren und sich einfach selbst finden.

Ich selbst hatte das Vergnügen an Lauras Podcast teilzunehmen! Sie vertonte meine Kurzgeschichte Palermo Hollywood und wir sprachen zusammen im Interview über styxme und das Leben. Neugierig? Dann schau mal HIER

Danke Laura für unser wundervolles Gespräch und dein inspirierendes Schaffen!

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Vom Nein der Anderen

ENGLISH VERSION

Wir leben momentan alle in einer sehr surrealen Welt. Die Grenzen waren geschlossen. Wir hielten uns lange dort auf, wo wir gemeldet sind. Wir sind zurückgeworfen auf uns selbst. Ostern 2020 fand in sehr kleinen Kreisen statt und die üblichen Familientreffen fielen flach. Haben wir uns jemals gefragt, was genau wir da eigentlich feiern?

Um was geht es zu Ostern?

Klar Jesus ist gestorben und drei Tage später wieder auferstanden. Sie (die kirchlichen Institutionen) sagen auch, Jesus sei für uns am Kreuz gestorben.

Ich lass das so mal stehen, sonst geraten wir in eine endlose Argumentationskette und ziehen nichts Hilfreiches für uns heute heraus. Stattdessen betrachte ich mit euch diese Aussage aus philosophischer Sicht.

Der Tod ist immer ein Ende von Etwas und birgt einen gleichzeitigen Neuanfang. Etwas geht und etwas entsteht. Der Tod greift ineinander, von einem Seinszustand zu einem nächsten. Im Moment des Todes ist also alles enthalten. Das Ende und der Neuzustand. Dieser Moment ist absolute Vollkommenheit an sich. Das höchste Sein, das wir erreichen können.

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Die Kunst des Spiels

Name: Deborah
Alter: 38
Tätigkeit:
Artist, teacher and creative enthusiast
(Aktueller) Ort: Berlin

Deborah ist in Brasilien aufgewachsen und ihre neugierige Lebenslust brachte sie nach Europa. „Der Ernst muss raus aus der Kunst“, ist ihr Plädoyer und mittels Tech Art schafft sie offene Räume der Neugier und des Entdeckens. Sie liebt das Spielen und verbunden mit Kreativität, schafft Deborah virtuelle und ganz reale Verknüpfungen. In ihren Workshops lernen Kinder wie man Roboter baut und Papierflieger mit kleinen Motoren funktionieren.

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Die Suche in der Sucht

TEXTAUSZUG aus FREIHEIT und die ANGST davor

[…]

All den Beschäftigungen, denen wir krampfhaft nachgehen, all die Mittel, die wir täglich konsumieren, all den Zerstreuungen, denen wir uns hingeben, hinter all dem steckt eine Suche. Doch eine Suche nach was?

Die Sucht geht auf das Wort siechen zurück und ist mit einer Krankheit verbunden. Wassersüchtig war jemand, der an Wassereinlagerungen litt. Tobsüchtig oder mondsüchtig war jemand, wessen Emotionen ins Unkontrollierbare ausschlugen. Das Siechtum hat neben der Krankheit, einen weiteren Ursprung in der Bedeutung saugen.

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Wie wir die Corona-Auszeit für uns nutzen

Nachdem nun schon seit fast zwei Wochen alles runtergefahren ist, kaum noch Flüge unterwegs sind, das öffentliche Leben ruht, alle Veranstaltungen abgesagt wurden und das Unterwegssein zur Ausnahme wird, haben wir endlich einmal Zeit durchzuatmen.

Die Welt und wir atmen nun frei

Die Luft ist sauberer, die CO2 Werte verbessern sich und die Menschen sind zurückgeworfen zum ganz persönlichen Selbst. In der chinesischen Medizin steht die Lunge stellvertretend für die Trauer. Sie sagt, alles was auf der körperlichen Ebene mit unseren Atemwegen zutun hat, betrifft eine unverarbeitete Trauer in uns.

Es ist sehr spannend, dass die Corona Epidemie unser Leben lahmlegt und uns gleichzeitig Zeit zum Durchatmen gibt. Wir können diese Zeit nutzen, um zu erkennen, was uns lange vom Durchatmen abhielt und welche Trauer wir vielleicht noch still in uns tragen.

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Tagebuch des Swings

Name: Theodor Schmidt
Alter: 39
Tätigkeit: Handschriftenhändler, tagebuch(vor-)leser
(Aktueller) Ort: Berlin

Theo kommt aus Potsdam und ist ein wahrer Detektiv. Er sammelt, recherchiert, entdeckt, findet heraus, trägt zusammen und ordnet neu. Theo ist Schriftkundler und liebt es, auf alte Tagebücher zu stoßen. Für seine Zuhörer gibt er Lesungen und produziert Hörbücher, um uns in längst vergangene Zeiten zu führen.

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Wie Konzepte zum Freisein gelingen

Die letzten beiden Wochen hatte ich das Glück, an einer Co-liv-working Zusammenkunft in der Piratenstadt Essaouira in Marokko teilzunehmen. Ela Krieger, die Gründerin von Seminar Scout entwickelte dieses Prinzip der Zusammenarbeit unter den Namen Coworking und Coliving, einem Colivworking demzufolge.

Was ist das nun genau?

Wir alle haben schon einmal vom Coworking gehört und eine gewisse Vorstellung davon, wie remote Arbeitsplätze funktionieren. Junge Selbstständige basteln an ihren Start-up Ideen in Metropolen wie Berlin, New York, Buenos Aires, Hongkong oder an Stränden von Bali, den Kanaren und Südafrika. Sie sammeln sich in Bürogemeinschaften, trinken Kaffee, veranstalten Meet-ups, tauschen sich aus, netzwerken und arbeiten überwiegend ortsunabhängig als digitale Normaden.

Dabei kommt mir unweigerlich Kafka in den Sinn. Er beschrieb einst, wie ein Knecht seinem Herren die Peitsche entriss, mit dem festen Glauben, nun frei zu sein. Doch unterschätzte er dabei die Peitsche an sich, denn sie war eine neuartige Konstruktion des Herren: ein neunschwänziges Werkzeug. Der Knecht peitschte sich letztendlich selbst, ohne es zu bemerken.

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Freiheit im Wandel

TEXTAUSZUG aus FREIHEIT & die ANGST davor

[…] Im Mittelalter hielt lange die Debatte zwischen der Vereinbarkeit von Freiheit und der Allmacht Gottes an. Freiheit schloss das Freisein im eigenen Willen ein, wodurch man davon ausging, dass das Böse durch seinen freien Willen entstand.

Nach Augustinus, einem Bischof von Hippo im vierten Jahrhundert n. Chr. und Gründer des Augustinus Orden, hatte das Böse seinen Ursprung im Wollen der Menschen.

Diese Vorstellung hielt sich lange und hartnäckig und erklärt vielleicht, warum in der sogenannten schwarzen Pädagogik zum Ende des 19. Jahrhunderts, in den Kindheitstagen Hitlers, der Willen der Kinder gebrochen werden musste

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Die Ecke

Was ich dich schon immer fragen wollte und jedes Mal wenn ich dich sah, vergaß ich es und dann fiel es mir wieder ein, damals, als du um die Ecke bogst.

Wie nun gerade.

Was sollte ich tun?

Dir hinter her rennen und lauthals Stopp rufen, mich panisch vor deine Füße werfen, nur für eine so kleine Alltagsfrage.

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Zeichnen ist wie Atmen

Name: Maki shimizu
Alter: 39
Tätigkeit: zeichnerin
(Aktueller) Ort: Berlin

Maki wurde in Tokyo geboren und ist über wunderbare Umwege in Berlin gelandet. Sie zeichnet, um einen Ausdruck zu finden. Ihre Form ist die Leichtigkeit, ihre Materialien kreiert aus einem künstlerischen Überlebenszwang. „Ich brauche Leichtigkeit“, sagt sie von sich. „Zeichnen ist wie Atmen“ und somit existenziell wichtig.

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Radikale Akzeptanz

Wir fanden uns alle schon in Lebenssituation wieder, die schlicht scheußlich waren. Egal, was wir versuchten, irgendwie scheiterte es permanent an banalen Dingen.
Jede Absicht wird umgedeutet, jede Erklärung missverstanden, unser Tun fehlinterpretiert und all unsere Handlungsversuche zum Teil ignoriert.

Hand auf´s Herz: Manchmal ist der Wurm drin, so sehr wir uns auch winden.

Ein ähnliches Prinzip kennen wir alle im Umgang mit bestimmten Menschen. Egal, wie sehr wir es versuchen, welchen Spielraum wir einräumen, mit welchen guten Absichten wir entgegenkommen, es wird einfach missverstanden.

Mit manchen Menschen schwingen wir auf so unterschiedlichen Frequenzen, dass wir uns vergebens abmühen und nicht im geringsten nähern. (Die Technik der Die Stimmigkeit im Anderen hilft in solchen Situationen sehr gut.)

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Wie neue Wege gelingen

Wir alle haben Träume und Vorstellungen, was wir die nächsten 10/15/20 Jahre in etwa erreichen wollen. Auch wenn diese Ideen noch vage sind, so sind sie doch schon in ihren Umrissen erkennbar.

Ich denke, die nächste Zeit wird für uns alle arbeitsintensiv. Gerade wenn wir nicht diesem „0815 Job – um Geld zu verdienen“ ewig nachgehen wollen, sondern uns ganz unseren ureigensten Wünschen stellen. (Warum wir uns noch zurückhalten, könnte am UmZu-Paradoxon liegen)

Das bedeutet für uns, konsequentes Dranbleiben. Auch wenn uns dabei so manches Mal der Schweiß vor Erschöpfung aus allen Poren ringt, so ist es doch ein süßes Schwitzen, denn es dient ganz unserer ureigenen Sache.

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Die Narzisse

Stolz blühst du uns zu aller Freude,
stark ist dein Antlitz und lächelt uns an.
Nichts an dir scheint vergeudet,
Leicht und fröhlich trittst du an uns heran.

Deine funkelnden Augen lassen drauf schließen,
Deine Bewunderung scheint so naiv.
All dein Lob willst du über uns vergießen,
Und es sammeln sich, die Geister, die du riefst.

Als sich der Zauber des Beginns, allmählich und ganz leise legt.
Erwacht in dir ein entschlossenes Begehren,
dass es uns, durch deine Pracht, alle Sinne verweht.
Und wir sollen nur noch dich verehren.

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Die Wahl des eigenen Lebensweges

Manches Mal schauen wir uns um und legen diese Grinse-Maske auf. Es fühlt sich an, als machten wir uns ganz starr. „Nur nicht bewegen“- ist da eine innere Stimme „Alles ist gut, du darfst dich nur nicht rühren“.

Das Glück scheint wie ein Schmetterling, der ganz zart auf unserer Nasenspitze sitzt und gleichzeitig ein Kribbeln auslöst. Ah, upps, bewegt und schon wieder weggeflogen. Nun also wieder ganz still sitzen und nicht aufmucken. Die anderen scheinen es ja auch so zu machen. Warum fühlt es sich bei mir nur so fremd an? Ist dass das Leben? Soll sich so Fülle anfühlen? Bin ich hier wirklich richtig?

Nach einigen Jahren auf der Suche, bin ich selbst gerade an einem Punkt angekommen, an dem ich auf die vergangenen Strecken zurückblicke und mich frage, was ist davon wirklich mein Herzensweg und seit wann habe ich mich eigentlich selbst verlassen? Warum bin ich nicht selbst ein Schmetterling, anstatt ewig zu warten, dass er auf mir Platz nimmt?

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Die Stille

Hast du jemals eine kleine Goldmünze in die Hand genommen?
Von wem fragst du nun?

Nun, sieh dich doch mal um.
Wer könnte dir eine solche schenken?

„Mein Retter“, „ha, wer soll das sein?“
Das kannst du nur selbst erledigen.

Hast du jemals einen Becher voll mit Glück vergossen?
Wohin sollte es schon fließen, fragst du?

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Das UmZu-Paradoxon

Wie es den Frühjahrsputz gibt, so sollten auch wir immer mal anhalten und unser Leben „ausmisten“ und dem Jetzt anpassen. Das Ende des Jahres oder ein neuer Übergang, bieten sich ja immer für einen Rückblick an.

Denn oft kommt es vor, dass wir verstaubtes Gepäck mit uns herumschleppen, dass gar nicht mehr zu uns passt und eher hindert, als hilfreich ist. In diesem Gepäck finden sich in erster Linie Einstellungen, Ansichten, Urteile, Muster, Glaubenssätze (…), somit innere Denkweisen, die sich irgendwann im Außen als Spiegel wiederfinden.

Schauen wir uns in unserem Leben um und prüfen genau, aus welchen Gründen wir Dinge tun. Dazu gibt es einen einfachen Trick, um herauszufinden, dass das, was ich tue, auch das ist, was ich will: Die richtigen Fragen stellen.

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Susi, der Oktopus

Immer wenn es Nacht wird, kommst du heraus.
Immer wenn die Lichter strahlen, verlässt du dein Haus.
Doch nur ganz zart und ganz verdeckt.

Immer wenn die Musik tönt, wirst du mit ihr wippen.
Immer wenn die Getränke sprudeln, wirst du an ihnen nippen.
Doch nur ganz zart und ganz verdeckt.

Oft wenn sie deine Nähe suchen, bleibst du ganz bei dir.
Oft wenn sie dich betrachten möchten, schreckst du aus dem hier.
Du bist ganz zart und ganz verdeckt.

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Bedingungslose Hingabe

Wir wachen auf und beginnen den Tag.
Wir legen uns nieder und kommen zur Ruh.
Wir stehen auf und gehen unseren Tätigkeiten nach.
Wir kommen zu uns selbst und gehen aus uns heraus.

Warum tun wir das?

Worin liegt der Gehalt in diesen Rhythmen, die wir täglich schaffen? Was haben wir davon? Was ist das Leben jenseits aller Notwendigkeiten?

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Palermo, Hollywood

Ich beschloss, wieder zurück in die Pension zu gehen und mich etwas auszuruhen, bevor ich zur Fähre fuhr.

Auf dem Weg dorthin, erkannte ich nichts wieder. Die Umgebung schien plötzlich fremd und mir nicht länger vertraut. Mit einem male wusste ich nicht, wo ich mich befand. Die Häuser erschienen anders, als noch Stunden zuvor. Der Verkehrslärm brüllte mir regelrecht entgegen. Alles war zu schnell und hektisch. Mir wurde schwindlig und ich hatte einen unbändigen Durst.

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Die Stimmigkeit im Anderen

Wir kennen alle diese Aussage: „Was du nicht willst, was dir geschieht, das füge keinem anderen zu.“

Dies gilt nicht nur in Taten, sondern auch durch Worte, Gesten und selbst Gedanken – die bei dem einen oder anderen eh im Gesicht geschrieben stehen.

Vielen ist gar nicht bewusst, dass jeder von uns eine gewisse Macht dem Anderen gegenüber hat. Wir können das Schönste und das Schrecklichste aus unseren Mitmenschen holen, wie sie die Monster und Hoheiten in uns wecken. Das hängt ganz davon ab, mit welchen Intensionen – bewusst oder unbewusst – wir unserem Gegenüber begegnen und wie sie uns.

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Widerstand als Botschaft

Immer wenn uns etwa zu viel wird, wir das Gefühl bekommen nichts geht mehr oder wir vor etwas Unbeweglichen gestoßen sind, dann haben wir es wahrscheinlich mit einem Widerstand zu tun. Sie tauchen immer dann auf, wenn sich etwas Grundlegendes in unserem Leben ändert oder ändern will.

Was genau sind Widerstände?

Widerstände äußern sich meist in Blockaden, sogenanntem Dichtmachen, Abwehr, Flüchten und Ausreißen. Widerstände sind fast immer emotionaler Herkunft. Etwas geht nicht, wir stecken fest und kommen nicht weiter.

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Die Regulierung ins Gegensätzliche

Es ist Prüfungszeit. Wir lernen alle wie wahnsinnig. Jedes Detail sitzt, jede Frage kann beantwortet werden, immer und immer wiederkehrende Wiederholungen des Gelernten, lassen uns auf Knopfdruck das Gewünschte hinausspeien.

Zack und es liegt da. Feinsäuberlich, wie wir es uns einhämmerten. Alles ist perfekt strukturiert. Gründlich zusammengefügt und ganz brav geben wir es wieder.

Wir warten.
Und als das Ergebnis kommt, verblüfft es uns dermaßen, dass wir fast die Fassung verlieren. Knapp bestanden? Was? Nur ganz knapp?

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Muster ändern? Nö!

Wir kennen das ja alle, wir tun etwas und enden in einer komischen Situation, die uns eigentlich gar nicht passt. Vielleicht tun wir es dann nochmal und schließlich nochmal und dann erkennen wir: Upps! Das ist ja ein Muster.
Aber tun wir denn etwas Falsches?
Was genau ist ein Muster?

Muster sind Wiederholungen. Nietzsche würde sagen: Eine ewige Wiederkehr – etwas kehrt zu uns wieder, immer und immer wieder.
Doch was ist eigentlich so falsch daran?

Besteht nicht das ganze Leben aus Wiederholungen?
Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter.
Der Mond wird zum Vollmond, der Mond wird zum Neumond.

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Mara’s Normalität

Erstes Kapitel – Normalität
[…]
Mara schien dieses normale Leben zu führen. Sie war freundlich und zuvorkommend, etwas schüchtern doch nicht verschreckt. Sie war hübsch, doch nicht klassisch schön und darum auch nicht wesentlich auffallend. Sie nahm all die vom Leben vorgeschriebenen Rollen ein: als geliebte Tochter, umsorgende und geschätzte Freundin, als erfolgreiche Studentin. Sie trug das Bild einer herangehenden Frau nach außen, der alle Türen offen stehen und einer die genau weiß, wie sie diese zu öffnen hat.
[…]
Aus diesen ersten Eindrücken heraus konnte ich nicht erahnen, an welchem Punkt sie tatsächlich stand oder bis zu welchem Punkt sie tatsächlich gehen würde. Erst später, als mir ihr gewisser Punkt klar wurde, sah ich diese vielen kleinen Punkte, auch Hinweise, die das sichtbar machten, was Mara zu diesem gewissen Punkt trieb. Doch dieser gewisse Punkt ist nicht greifbar, nicht fest fixierbar. Das Gewisse an diesem Punkt, zerstört den Stand des Punktes, lässt ihn schwimmen und darum schwammig werden.
[…]
Der gewisse Punkt entzieht sich jeder greifbaren Instanz. Das Gewisse lässt den Punkt verrutschen. So wie auch Mara verrutscht ist. Aus einem normalen Leben in ein unnormales Leben. Der gewisse Punkt schien sie aus einem festen Standpunkt zu verrücken. Sie wurde verrückt, von einem festen Punkt zu dem gewissen Punkt.
[…]
Heute, nachdem der gewisse Punkt längst überschritten wurde und gestern, als Mara noch das scheinbar normale Leben führte und dazwischen, als die unnormalen Punkte erreicht, und sie das unnormale Leben lebte und als die Übergänge des normalen Punktes zu den unnormalen Punkten und von den unnormalen Punkten zum gewissen Punkt überschritten wurden, verstehe ich diese Punkte erst durch mein eigenes Verrücken.
[…]

Mara’s Sinn

Zweites Kapitel – Sinn
[…]
Die Dunkelheit im Sinne ihres Wesens, die mit ihrer Schwärze die Stadt zur Ruhe zwängen wollte, versagte. Sinnlose Hektik, sinnfreies Geschrei und unsinniger Gesang begannen zu herrschen. Aus jedem Winkel drang ein Sog der Nacht in die hitzigen Köpfe der Ausgehwilligen ein und dieser Drang trieb durch die Straßen, wie einst ein Heer zum Angriff. Überall wehte diese Brise des Übermuts, nur dort nicht, wo Mara sich befand. Sie war nirgends.
Von der Menge umgeben und doch allein. Sie saß in einem Schlafzimmer aus klinisch weißen Wänden fest, in der Mitte ein Bett mit alter ausgewaschener blauer Bettwäsche.
Der Pappkasten mit Briefen aus früheren Korrespondenzen erinnerte sie an die schon längst erloschenen Stimmen. Selbst die Regale aus Spanplatten, die wacklig dem Boden entgegen sanken, besaßen noch mehr Kraft, als sie es verspürte.
Solche Betrachtungen ihrer Umgebung endeten meist damit, dass sie müde den Blick aus dem Fenster richtete und den alten Baum anstarrte, der sich sanft mit dem Wind wog. Stets dieser leichten Bewegung der Krone folgend, sah sie die sinnlose Ewigkeit und stellte sich eine sinnvolle Endlichkeit vor. In diesem Wippen verstand sie die Zwänge, die das Leben Auf und Ab trieben, und wünschte sich die Freiheit eines bewusst sinnvollen Lebens
[…]
Ein fortwährend verflechtendes Kreisen verwickelte sich unaufhörlich zu einer sinnfreien Phantasiespirale. Sinnlose Fragen drehten sich und sinnlose Fragen gerieten wiederkehrend tiefer in einen sinnfreien Sog aus unsinnigen Zweifeleien und zu einem späteren Zeitpunkt, gerieten diese sinnlosen Fragen fortwährend in einen sinnfreien Sog aus berechtigten Zweifeln.
In dem damals gegenwärtigen Zeitpunkt erträumte sich Mara unsinnig verwischende Szenarien. Gigantische Luftschlösser gebaut aus flehendem Wunschdenken, enthielten unsinnig leugnende Darstellungen.
[…]

Mara’s Gewöhnung

Drittes Kapitel – Gewöhnung
[…]
Wie gewohnt betrachtete sie die gewöhnliche Klinge auf ihrer Haut, doch entgegen ihrer Gewohnheit, denn für gewöhnlich endete die ungewöhnliche Betrachtung der unbenutzten Klinge mit einem staunenden Starren auf ihrer Haut, gab sie nun ihrem ungewöhnlich drängenden Impuls nach und stach fest zu.
[…]
In dieser damals gegenwärtigen Betrachtung vernahm sie keine gewöhnlich hämmernden Gedanken und sie vernahm keine ungewöhnlich verstörenden Gedanken. Mara dachte entgegen ihrer Gewohnheit nicht nach und sie dachte entgegen ihrer Gewohnheit an Nichts.
[…]
Ungewöhnlich schwungvoll und ungewöhnlich fest schnitt sie sich mit der gewöhnlichen Klinge in den linken Oberschenkel und sie schnitt sich ungewöhnlich schwungvoll und ungewöhnlich fest mit der gewöhnlichen Klinge in den rechten Oberschenkel. Bei der ungewohnten Betrachtung dieser Schnittverletzungen verspürte sie einen ungewöhnlich brennenden und einen ungewohnt zerrenden Schmerz in den ungewohnten Schnittstellen. Sie sah, wie ihre Haut sich aufklaffte und sie sah, wie quellende Blutstropfen stoßartig aus den ungewohnt aufklaffenden Wunden schossen.
Abermals stach sie ungewöhnlich schwungvoll in ihre Oberschenkel und wiederholend stach sie ungewöhnlich kraftvoll in ihre Oberschenkel und wiederkehrend stach sie ungewöhnlich ruckartig in ihre Oberschenkel und fortwährend stach sie ungewöhnlich fest in ihre Oberschenkel und fortlaufend stach sie ungewöhnlich schnell in ihre Oberschenkel und derartig entrückt stach sie immer und immer wieder ungewöhnlich ausholend in ihre Oberschenkel und auf ungewöhnliche Weise verspürte sie keinen gewöhnlich Schmerz.
Ihre Beine, die zu diesem damals gegenwärtigen Zeitpunkt etwa fünfzig ungewohnte Schnittverletzungen trugen, schienen ihr ungewöhnlich, ja beinahe ungewohnt, als gehörten diese nicht länger zu ihrem eigenen Fleisch und Blut.
Das ungewohnt wallend fließende Blut aus den ungewöhnlich tief klaffenden Schnittstellen an ihren Oberschenkeln tupfte sie behutsam mit gewöhnlichem Toilettenpapier ab und sie spürte keinen gewöhnlich brennenden Wundschmerz. Sie verspürte so geartet keine gewöhnlich Einhalt gebärdende Angst und sie fühlte folglich keine niederdrückend oder gewöhnliche Ohnmacht, denn sie spürte eine ungewöhnlich durchdringende Erleichterung und sie verspürte eine ungewöhnlich und sehr beruhigende Ausgeglichenheit.
[…]

Mara’s Sicht

Viertes Kapitel – Sicht
[…]
An diesem damals gegenwärtigen Moment stellte sie sich offensichtlich vor, wie das unsichtbar befreiende Nichts wäre und wie der sichtbare Tod sich wohl anfühle und was nach diesem sichtbaren Tod käme, das unsichtbare Nichts?
[…]
Der Asphalt wirkte folglich zu nah, als es der Tod tatsächlich sein würde. Offensichtlich erleichtert zündete sich Mara eine Zigarette an, nachdem sie sich für kein normales Leben sichtbar aus dem Fenster lehnte und sie dachte offensichtlich für kein normales Leben jemals ersichtlich an den befreienden Tod: „Ob in diesem Moment Moritz ahnt, dass ich über einen Sprung nachdenke?“ Mara nahm offensichtlich kräftigen einen Zug von der Zigarette:
„Wahrscheinlich nicht. Würde es überhaupt jemanden interessieren oder würde es jemand bedauern, wenn ich jetzt springe? Klar, sie wären wahrscheinlich überrascht, aber würden sie auch wirklich trauern?“
Trotz ihrer tief vergrabenen Traurigkeit gaben ihr diese für alle normalen Leben nicht sichtbaren Gedanken ein Gefühl von Macht über ihr eigenes, zu diesem damals gegenwärtigen Zeitpunkt noch normalem Leben und somit gaben ihr diese nicht sichtbaren Gedanken offensichtlich ein Gefühl der Gelassenheit.
Gemäß ihrer Gewohnheit richtete sie ihren trostlos scheinenden Blick nach oben zu der Baumkrone des Baumes, der vor dem unnormalen Haus stand und gemäß ihrer Gewohnheit, wenn die Baumkrone sich sichtbar sanft mit dem Wind verband, verfolgte sie offensichtlich gleichmütig dem Wippen der Krone.
Ein offensichtlich zaghaftes Zittern und ein offensichtlich sichtbares Zittern, überschüttete Mara und trieb ihre Haut in ein durchzuckendes Kribbeln, denn der Abend war offensichtlich ein kalter Abend und Moritz, der dieses Zittern offensichtlich bemerkte, fragte: „Was tust du?“

Und Mara sah ihn offensichtlich überrascht an und antwortete: „Nichts.“

[…]

Mara’s Wesen

Fünftes Kapitel – Wesen
[…]
Ein durch das Wesen der Droge ausgelöste Anwesenheit von Nervosität und ein durch das Wesen der Droge ausgelöste Anwesenheit von Intensität trieb Mara zu ihrem neuen Unwesen und sie wurde dem Wesen der Droge entsprechend fortwährend angetrieben und Mara schien es, als stünde sie durch ihr neues Unwesen kurz vor einer innerlich zerreißenden Explosion und dieses Unwesen könne jede Sekunde alles in ihr stürmisch auseinanderzerren und dieses Unwesen könne jeden Augenblick alles wieder heilend fügen.
Das Wesen der Droge packte ihr neues Unwesen und das Wesen der Droge riss ihre schwarz umrahmten Augen auf und das Wesen der Musik riss Mara durch das Wesen der Droge in eine chaotisierende Gefühlswelt und das Wesen der Musik riss Mara durch das Wesen der Droge in allumfassende Harmonien und in reine, pure Lust. Dem Wesen der Musik entsprechend fiel der Bass fortwährend tiefer und fortwährend schwerer und Mara schien es als stünde ihr Kopf, durch die Anwesenheit des tiefen und schweren Basses, vor einem belebenden Ausbruch.
Das männliche unnormale Leben sah offensichtlich das Unwesen, das Mara trieb und er, das männliche unnormale Leben, nahm die anwesende Flasche Wasser und er überschüttete den Inhalt der anwesenden Flasche Wasser über Maras Shirt. Das kalte klare Wasser ergoss sich im Wesentlichen auf ihren Brüsten und das kalte Wasser übergoss sich im Wesentlichen hinab zu ihrem Bauch und es floss im Wesentlichen hinab zu ihrem Schritt und durch das Unwesen, dass das Wesen der Droge mit ihr, Mara trieb kribbelte, ihre, Maras Haut an den Stellen, an denen das Wasser sich ergoss und ihre, Maras Haut kribbelte dem Wesen der Droge entsprechend so ekstatisch das diese Stellen sich in Gänsehaut umschlossen.
[…]
Mara sah nach links und dort sah Mara die Anwesenheit eines schwebenden Frauenkopfes, und dann erblickte sie die Anwesenheit eines in rot getunktes Licht schwebenden Frauenkopf und im damals nächsten gegenwärtigen Augenblick war dieser schwebende Frauenkopf wieder schlagartig abwesend, und im darauf folgenden gegenwärtigen Augenblick war dieser in rot getunktes Licht schwebender Frauenkopf umgehend abwesend, und die Stimmen schienen ihr, Mara wieder zunehmend anwesend und die Stimmen sprachen ihrem Wesen entsprechend weiter, und die Stimmen wechselten ihrem Wesen entsprechend fortwährend ihre Position und Mara schien es als drehten sich diese anwesenden Stimmen gemäß ihrer Wesensart klanglich im Raum.
[…]

Mara’s Bewusstheit

[…]
Denn ihm, Werner fehlte offensichtlich ein bewusstes Gespür für diese unbewusste und diese seltsame Verschwiegenheit. Um seine unbewusst erahnte Unsicherheit folglich zu überlisten, sprach er, Werner bewusst weiter und Werner stellte bewusst weiter lächerliche Fragen und unbewusst drehten sich diese bewusst gestellten Fragen um dieselben unbewussten Dinge.
[…]
Das Bewusstsein ist ein Wissen über Dinge, die bewusst wahrgenommen werden und das Bewusstsein von objektiven Dingen kann durch Ereignisse und Tatsachen wahrgenommen werden und das Bewusstsein von subjektiven Dingen kann wahrgenommen werden, in dem Dinge reflektiert werden und diese Dinge können konkrete Verhaltensweisen sein und sie können konkrete Handlungen sein und diese können konkrete Gedanken sein, die durch bewusstes Wahrnehmen bewusst wahrgenommen werden können.
[…]
Mara schrie Moritz halb bewusstlos an und Mara schrie unbewusst ins Nichts und sie schrie ohne bewusst darüber nachzudenken, was sie zu diesem damals gegenwärtigen Augenblick tat. Ihre zuvor angefertigte bewusstlose Welt aus illusorischen Träumereien und ihr zuvor hervorgerufenes fatal neuverliebtes Bewusstsein, zerbrachen sich in bewusstlose fesselnde archaische Emotionen und Mara war diesen bewusstlosen kettenden animalischen Gefühlen völligst willenlos ausgeliefert und sie konnte diese bewusstlos entfaltende Emotionen nicht mehr bewusst steuern und sie konnte diese damals gegenwärtig triebhaft vernebelnde Wut und diesen damals gegenwärtigen triebhaft entschleiernden Zorn nicht fassen und diese bewusstlose verzehrende Wut und diesen bewusstlos packende Zorn konnte sie nicht greifen und Mara wusste nicht wohin mit diesen bestialischen Emotionen, denn das Offensichtlichste war für Mara nicht bewusst möglich.

Mara’s Wert

Siebtes Kapitel – Wert
[…]
Sie lebte nun vollkommen lautlos in einer normalen Wohnung und nach außen hin lebte sie ein langweiliges normal schaffendes Leben, dass die grotesken Stufen des Daseins durchschreitet, um weiter fortwährend fortzuschreiten von einer scheußlichen Normalität hin zu einer anderen Gewöhnlichkeit. Doch im Inneren lebte Mara ein unnormales Leben und innerlich lebte sie bereits in einer versunkenen unnormalen Welt.
[…]
Mara war sich zu dieser damals gegenwärtigen Zeit noch nicht bewusst was der Wert eines unnormales Leben für sie darstellen könnte und Mara war sich folglich in diesen damals gegenwärtigen Momenten noch nicht bewusst, wie sie den Wert einer unnormalen Welt für sich erkannte, denn Mara befand sich noch im Werden, denn Mara hatte die ersten Punkte eines normalen Lebens nötigerweise überschritten und Mara hatte erste Punkte eines unnormalen Lebens erreicht und Mara befand sich zu dieser damals gegenwärtigen Zeit in einem wundervollen Übergang von den überflüssig normalen Punkten eines resigniert normalen Lebens zu den großartigen unnormalen Punkten eines erhabenen unnormalen Lebens.

Wie wir einen Wiederholungszwang auflösen

ENGLISH VERSION

Jeder von uns fand sich schon das ein oder andere Mal in einer Situation wider, die er in seinen gewissen Grundzügen ähnlich bereits zuvor erfahren haben oder gar schon öfters durchlebte. Sei es immer an „die Falschen“ zu geraten, abwertenden Menschen zu begegnen, Opfer der Umstände zu sein oder immer wieder gekündigt zu werden.

Was liegt am Wiederholungszwang?

Nietzsche nannte es die ewige Wiederkehr. Wir wiederholen ständig und andauernd die gleichen Dinge. Wir sind gefangen in einem Netz aus Wiederholungen. Die Psychologie beschreibt dieses „gefangen sein“ oder „um sich selbst drehen“ als einen Wiederholungszwang.

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Die reinste Erkenntnis

Erkenntnis ist die Hölle..

Der Schatten des Stabes, welcher durch den Erkenntniseinfall in das dunkle der menschlichen Leichtgläubigkit fällt, ist wahrlich ein Segen.

Die blendende Kraft der Erkenntnis, gleich dem vergönnt, der es wagt aus der Höhle der Hundeleinen und Frauchen am Waldesrand hinauszutreten, wird soeben erblinden.

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existenzielles erleben

Wir werden in die Welt geworfen.

Einfach so.

Wir sind da.

Einfach So.

Niemand hat uns gefragt.

Wir blicken uns um und erkennen das Nichts.

Nichts ist da, was uns bekannt vorkommt.

Nichts ist da, was uns sinnvoll erscheint.

Wie ein weißes Blatt blicken wir auf die Umstände unserer Geworfenheit und beginnen, sie zu füllen.

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erkenne dein selbst

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