styxme

#kurz notiert  ∞   #existenziell gefragt

Die styxme edition hat das Ziel, durch existenzielle Fragen und Kurzgeschichten zum eigenen Selbst zu führen.

Wir alle werden in diese Welt geworfen und dadurch in Umstände, auf die wir keinen Einfluss haben. Wir geraten zu Eltern, an Orten, in Kulturen hinein, denen wir zunächst ausgeliefert sind. Wir können Glück mit ihnen haben oder auch nicht.

Die Verantwortung, welche wir als Erwachsene tragen, ist es, diese Geworfenheit zu reflektieren und gegebenenfalls aus ihr herauszutreten, falls sie nicht unserem wahren Selbst entspricht und uns darum unfrei lässt.

Freiheit hat immer etwas mit Verantwortung zu tun.

Solange ich meine Freiheit beanspruche, beanspruche ich immer die Freiheit des anderen. Freisein ist also niemals nur ein individuelles Ding.

styxme möchte freimachen!

Existenzielles Erkennen

Das Orakel von Delphi ist wohl die erste Ortschaft, an den sich der Mensch mit seinen ureigensten Existenzfragen wand. Dort, vom Säulenwald umgeben, entsprang die Sinnsuche nach dem Selbst und dem Entdecken dessen, was ist.

Schon immer sind wir getrieben von Fragen nach dem Sein und dem Findenwollen unseres ureigenen Weges. Der Mensch als Wanderer durch das Leben, mit dem Ziel, das Warum aller existenziellen Dinge zu entschlüsseln, erforscht die Zustände des möglichen Seins.

Wir ergründen seither: Was spiegelt die eigene Kreation? Was sind die Bestimmungen der Welt, des Universums, des Mikro- und Makrokosmos, der Menschen, allen Seins und Seienden?

Nach der Überlieferung war am Apollontempel von Delphi die Worte “Erkenne Dich selbst” zu lesen. Was genau bedeuten diese? Was fasst Erkenntnis?

Was ist unser Selbst?

Dieser existenziellen Jagd schließen sich all jene Sinnsucher an, die sich und ihren Platz in der Welt festigen.

Wir fragen uns, ob die Korsetts, Muster und Erziehungen mit denen wir uns alle irgendwann einmal auseinandersetzen, wirklich unserer wahren Existenz entspricht, die von uns selbst gelebt werden möchte oder nicht? Was aber entfaltet unser Wesen? Was ist unsere Essenz?

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Kennst Du den Fluss Styx?

In der griechischen Mythologie war Styx der Fluss der den Hades, die Unterwelt, mit der Welt der Lebenden verband.

Styx ist der einzige Fluss in der griechischen Mythologie der weiblich ist.

Sie verknüpft die Pforten der Wahrnehmung miteinander und fördert einen Zusammenschluss zwischen dem Bekannten und dem Unbekannten: das Bewusste und das Unbewusste, das Greifbare wie das Versteckte, das Offensichtliche mit dem Sonderbaren.

Ihr Lauf umfasste ganze neun Mal den Hades.

Wie die Styx neun Mal um die Pforten der Unterwelt fließt, so kreist der existenziell Suchende so manches Mal um sich selbst.

Der Lauf bringt dem Ich oder dem eigenen Selbst Erkenntnis. Alle Suchenden erfahren das Dasein auf einer tieferen Ebene, jenseits des Bekannten. Ihre Welt steigt hinab ins existenziell noch Unentdeckte. Die Essenz hinter allen Dingen wird spürbar, Fragen stellen sich, die zuvor nicht beantwortet oder gar gedacht wurden.

Styxme wirbelt jene Dinge auf, die Erkenntnis zum anderen Ufer tragen.

Styxme ruft allen zu, doch Verantwortung durch Eigenerkenntnis zu übernehmen.

Styxme meint, die Erkenntnis geht der Essenz voraus. Jeder ist für jeden maßgebend.

Styxme feiert den Selbstausdruck.

Styxme möchte den freien Lauf.

Styxme ist Alles.

Styxme ist Nichts.

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